Neue UN-Zahlen: Müttersterblichkeit geht weltweit zurück
Noch immer mehr als 350.000 Todesfälle – vor allem in Afrika
Hannover, 15. September 2010. Die Müttersterblichkeit ist weltweit rückläufig: Besonders in Asien und in Nordafrika wurden zwischen 1990 und 2008 Fortschritte erzielt. Doch noch immer sterben jährlich 358.000 Frauen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes – 99 Prozent von ihnen in Entwicklungsländern. Das belegen neue Daten, die der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) heute – im Vorfeld des UN-Weltarmutsgipfel vom 20. bis 22. September in New York – vorgestellt hat. mehr
___________
G8-Gipfel: Neuer UN-Bericht zeigt dramatische Situation von Müttern in Entwicklungsländern
DSW: „Bundesregierung muss sich auf G8-Gipfel engagieren“
Hannover, 24. Juni 2010. Mit einem neuen Bericht, der gestern veröffentlicht wurde, weisen die Vereinten Nationen auf den dringenden Handlungsbedarf bei der Gesundheit von Müttern in Entwicklungsländern hin. Vor dem Hintergrund der aktuellen Zahlen, die der „Millennium Development Goals Report 2010“ zeigt, fordert die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) die Bundesregierung zu einem verstärkten Einsatz für Müttergesundheit in Entwicklungsländern beim G8-Gipfel am kommenden Wochenende auf. mehr
___________
Entwicklungspolitische Bündnisse fordern MDG-Aktionsplan
Presseeinladung zum Fototermin
Termin: 15. Juni 2010, 11.00 Uhr
Ort: Pariser Platz, vor dem Brandenburger Tor, Berlin
Hannover/Berlin, 14. Juni 2010. Jedes Jahr sterben weltweit rund 350.000 Frauen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes. Die meisten dieser Todesfälle wären ver-meidbar, wenn es eine ausreichende Gesundheitsfürsorge gäbe. Dabei hat die internationale Staatengemeinschaft sich verpflichtet, die Müttersterblichkeit bis 2015 um 75 Prozent zu verrin-gern. Dies ist ein Ziel der acht Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs). Der Weltarmutsgipfel in New York Ende September dieses Jahres wird Bilanz über die bisherige Umsetzung der MDGs ziehen. Eine Bilanz, die wohl ernüchternd ausfallen wird. mehr
___________
Mutternacht ruft Bundesregierung zum Handeln auf
Berlin, 6. Mai 2010. Müttersterblichkeit ist eine der größten gesundheits- und entwicklungspolitischen Herausforderungen der Gegenwart: Jedes Jahr sterben weltweit rund 350.000 Frauen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes – 99 Prozent von ihnen in Entwicklungsländern. Die meisten dieser Todesfälle wären vermeidbar, wenn es eine ausreichende Gesundheitsfürsorge gäbe. Auf den dringenden Handlungsbedarf macht ein Bündnis von zehn Nichtregierungsorganisationen bei der Mutternacht am 6. Mai in Berlin aufmerksam. mehr



