Mutternacht im Europäischen Parlament
Auch im politischen Brüssel haben wir in diesem Jahr im Rahmen einer Mutternacht auf die Situation von gefährdeten Mädchen und jungen Frauen in Entwicklungsländern aufmerksam gemacht. Zu einer Podiumsdiskussion kamen am 3. Mai zahlreiche Abgeordnete des Europäischen Parlaments (EP), Mitarbeiter der Kommission und der Vereinten Nationen mit Vertretern aus Nichtregierungsorganisationen zusammen. Veranstaltet wurde die Brüsseler Mutternacht von der Stiftung Weltbevölkerung in Zusammenarbeit mit der European Parliament Working Group on Reproductive Health, HIV/AIDS and Development (EPWG).
Es sprachen Lila Pieters von UNICEF Europe, die französische EP-Abgeordnete Francoise Castex (SPE) und Jean Claude Boidin als hochrangiger Vertreter der Europäischen Kommission. Einen konkreten Eindruck von der Arbeit für die Stärkung von Mädchen vor Ort lieferten anschließend Caroline Teti von der Stiftung Weltbevölkerung Kenia und Indu Capoor von der indischen Nichtregierungsorganisation CHETNA.
Die EPWG will nun eine parlamentarische Anfrage an die Europäische Kommission stellen, in der es um die politische und finanzielle Unterstützung der EU für gefährdete Mädchen in Entwicklungsländern gehen soll.
Am Abend des 3. Mai wurde die Mutternacht-Fotoausstellung im Europäischen Parlament eröffnet. Diese zeigt eine Auswahl von Bildern, die der Fotograf Carsten Luther im Rahmen einer Journalistenreise der Stiftung Weltbevölkerung in Kenia aufgenommen hat. Die Ausstellung war für vier Tage im Europäischen Parlament zu sehen.



