Die Mutternacht ist eine Initiative der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) und wird gemeinsam mit neun Kooperationspartnern durchgeführt.
Action for Global Health
Action for Global Health ist ein Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen aus sechs europäischen Ländern. In Deutschland sind die Welthungerhilfe und terre des hommes Partner. Das Ziel von Action for Global Health ist es, Europa zu sofortigem Handeln zu bewegen, um die Entwicklungsländer angemessen bei der Erreichung der Gesundheits-Millenniumsentwicklungsziele bis 2015 zu unterstützen. Das Netzwerk bringt Organisationen aus dem Gesundheits- und entwicklungspolitischen Bereich zusammen. Eine starke, gemeinschaftliche Stimme soll europäische Regierungen, nichtstaatliche Institutionen und Geschäftsbereiche dazu bewegen, das Recht auf Gesundheit Wirklichkeit werden zu lassen. Vor allem ruft das Netzwerk dazu auf, im Besonderen die Gesundheitssysteme zu stärken, in dem angemessene Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus müssen Maßnahmen ergriffen werden, die dazu beitragen, dass genügend Gesundheitspersonal vorhanden ist und dass allen Menschen ein fairer Zugang zu Gesundheitsversorgung gewährleistet wird. www.actionforglobalhealth.eu
action medeor
Seit 1964 setzt sich action medeor für einen besseren Zugang zur medizinischen Versorgung in den ärmsten Regionen der Welt ein. Heute ist medeor das größte Medikamenten-Hilfswerk Europas. action medeor arbeitet mit lokalen und internationalen Partnern zusammen und versorgt Gesundheitsstationen, Krankenhäuser und Projekte vor Ort mit geprüften Arzneimitteln, mit medizinischen Verbrauchsgütern und Geräten. Die Hilfe erfolgt zu nicht-kommerziellen Zwecken gegen Erstattung der Selbstkosten oder als Spende. Der Ansatz von medeor zielt auf die Stärkung der Strukturen vor Ort. Hierzu zählen die Einrichtung pharmazeutischer Entwicklungslabore, die Ausbildung von Pharmazeuten, der Aufbau lokaler Medikamenten-Verteilerstellen und der Bau von Produktionsstätten für dringend benötigte Medikamente. Besonders am Herzen liegt action medeor die medizinische Hilfe für Mädchen, junge Frauen und Mütter. In zahlreichen Projekten in Afrika und Lateinamerika kümmert sich medeor um das Thema Basisgesundheit, um Aufklärung und Gesundheit rund um Schwangerschaft und bekämpft die Not- und Armutskrankheiten Malaria, HIV/Aids, Tuberkulose und Diarrhoe. http://www.medeor.org/
CARE Deutschland-Luxemburg
CARE wurde 1945 in den USA gegründet und unterstützte die Menschen im Nachkriegseuropa mit mehr als 100 Millionen CARE-Paketen. Heute setzt sich CARE unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft weltweit für Not leidende, arme und benachteiligte Menschen ein. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die globale Armutsminderung und Nothilfe. In Kriegs- und Katastrophengebieten versorgt CARE die Menschen mit Nahrung, Kleidung und Notunterkünften und beugt mit sauberem Trinkwasser und Medikamenten dem Ausbruch von Seuchen vor. Arme Menschen unterstützt CARE mit Hilfe zur Selbsthilfe - ob durch Kleinkredite, Bildungsprogramme oder Gesundheitsaufklärung. Für seine sorgfältige Verwendung von Spendengeldern trägt CARE Deutschland-Luxemburg das DZI-Spendensiegel und wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) mit dem ersten Platz des Transparenzpreises 2008 ausgezeichnet. www.care.de
Deutsche Stiftung Weltbevölkerung
Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist eine international tätige Entwicklungshilfeorganisation. Sie hilft jungen Menschen, sich selbst aus ihrer Armut zu befreien. Ungewollte Schwangerschaften und Aids verschärfen die Armut und bedeuten für viele Frauen den Tod. Deshalb unterstützt die Stiftung Weltbevölkerung Familienplanungs- und Aufklärungsprojekte sowie Gesundheitsinitiativen in Afrika und Asien. Im Zentrum der Projektarbeit stehen Jugendklubs, in denen fachlich geschulte Jugendberater ihre Altersgenossen in Fragen zu Sexualität und Verhütung beraten. In Deutschland und Europa informiert die Stiftung über den engen Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung, Armut, Gesundheit und Umweltschutz in Entwicklungsländern.
Die 1991 gegründete Stiftung Weltbevölkerung ist parteipolitisch unabhängig und konfessionell nicht gebunden. Neben der Zentrale in Hannover unterhält sie vier Länderbüros in Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda und jeweils ein Büro in Brüssel und Berlin. Das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) hat der Stiftung im Jahr 2011 erneut eine transparente Mittelverwendung bescheinigt. www.weltbevoelkerung.de
Evangelischer Entwicklungsdienst
Der Evangelische Entwicklungsdienst e.V. (EED) ist ein Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland. Jedes Jahr fördert er etwa 300 Projekte und Programme in Afrika, Asien und Lateinamerika, in Ozeanien, Südosteuropa und im Kaukasus. Die Partner des EED sind Kirchen, christliche Organisationen und nichtkirchliche Träger. Der EED setzt sich durch politische Lobby- und Advocacyarbeit für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Menschen in den Entwicklungsländern und für die Verwirklichung des Menschenrechts auf Gesundheit ein. Mit den vom EED unterstützten Partnern und Projekten werden der Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung als „soziale Grunddienste“ gefördert, insbesondere für benachteiligte und arme Menschen. Die Programme stärken die Selbsthilfe, viele von ihnen sind in ländliche Entwicklung integriert. Die Partner werden auch bei ihrer Lobby- und Advocacyarbeit unterstützt, um so zu einer Veränderung der strukturellen Ursachen von Armut beizutragen. www.eed.de
Oxfam Deutschland
Oxfam Deutschland ist eine unabhängige Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die sich für eine gerechte Welt ohne Armut einsetzt und Menschen darin unterstützt, sich aus eigener Kraft aus der Armut zu befreien. Über Projekte in armen Ländern leistet Oxfam Nothilfe in Krisen, stärkt sozial engagierte Kräfte vor Ort und fördert langfristige Entwicklungsvorhaben. Mit seiner Kampagnenarbeit in Deutschland deckt Oxfam die der Armut zugrunde liegenden Strukturen auf und drängt Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft zu verantwortlichem Handeln. Die wichtigste Finanzquelle für diese Arbeit sind die Erträge der 31 deutschen Oxfam Shops, mit fast 2.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen. Oxfam Deutschland ist Mitglied von Oxfam International, dem Verbund von 13 nationalen Oxfam-Organisationen, die in mehr als 100 Ländern mit über 3.000 lokalen Partnern zusammenarbeiten. www.oxfam.de
Peer Up! – Jugend bildet Zukunft!
Das von der Europäischen Union geförderten Projekt „Peer Up! – Jugend bildet Zukunft!“ wird von World Vision implementiert und animiert Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren dazu, durch die Peer-Education-Methode mit Gleichaltrigen zu entwicklungspolitischen Themen ins Gespräch zu kommen. In insgesamt drei Jahren werden in Deutschland, Österreich und Rumänien Aktionen mit den Schwerpunkten HIV/Aids, Kinder- und Müttergesundheit sowie Ernährungssicherheit durchgeführt. Ziel ist es, zwischen den Jugendlichen in diesen Ländern sowie zwischen ihnen und Menschen in Ländern des Südens den aktiven Austausch zu fördern und den Dialog mit der Politik anzuregen. http://www.peer-up.de
Plan Deutschland
Plan International ist als eines der ältesten Kinderhilfswerke in 48 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas tätig, unabhängig von Religion und Politik. In der Entwicklungszusammenarbeit finanziert Plan nachhaltige und kindorientierte Selbsthilfeprojekte, hauptsächlich über Patenschaften sowie über Einzelspenden und öffentliche Mittel. Mädchen werden besonders gefördert, damit sie gleiche Chancen erhalten wie Jungen. Plan Deutschland betreut 290.000 Kinderpatenschaften und erreicht so in den Programmgebieten über zwei Millionen Menschen. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen hat Plan Deutschland das DZI Spenden-Siegel zuerkannt. Mit der Mädchen-Kampagne unter der Schirmherrschaft von Senta Berger macht Plan Deutschland seit 2003 auf die Situation von Mädchen weltweit aufmerksam. www.plan-deutschland.de
Rotary International
Rotary ist eine weltweite Organisation von mehr als 1,2 Millionen Männern und Frauen, in mehr als 200 Ländern und Regionen. Die in Clubs organisierten Rotarierinnen und Rotarier leisten humanitäre Hilfe, setzen sich für hohe ethische Normen in allen Berufen ein und tragen zu Völkerverständigung und Frieden in der Welt bei. Rotary Clubs sind unabhängig, überparteilich und nicht konfessionell gebunden und stehen Angehörigen aller Kulturen, Rassen und Glaubensrichtungen offen. Getreu seinem Motto – Selbstloses Dienen – besteht das Hauptziel von Rotary darin, überall in der Welt gemeinnützige Arbeit zu leisten.
Die Rotarian Action Group for Population Growth & Sustainable Development (RFPD) ist mit 20.000 Mitgliedern in 75 Ländersektionen die größte Aktionsgruppe Rotarys. In mehr als 100 Projekten, widmet sie sich besonders der Umsetzung des fünften UN Milleniumsentwicklungsziels: „Die Gesundheit der Mütter verbessern“. Seit 2005 führt die deutsche Sektion das Projekt „Vermeidung und Heilung von Scheidenfisteln“ in Nord-Nigeria durch. www.rotary.org www.rfpd.de
World Vision
World Vision ist ein christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, Katastrophenhilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Unterstützung von Kindern, Familien und ihrem Umfeld im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Als Christen unterschiedlicher Konfessionen helfen die Mitarbeiter von World Vision weltweit Menschen in Not, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Nationalität. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Kinder als die schwächsten Mitglieder, aber auch als die Zukunftsträger einer Gesellschaft. Ihnen und ihrem Umfeld hilft World Vision im Rahmen von Regional-Entwicklungsprojekten. Diese umfassen Nahrungsmittelsicherung, medizinische Versorgung, Aids-Bekämpfung, Bildung und Gewerbeförderung. Durch konsequente und fortwährende Einbindung aller Bevölkerungsgruppen wird so nach und nach Hilfe zur Selbsthilfe geleistet! www.worldvision.de










